Nachbetreuung

Die Zeit nach der Geburt, welche Wochenbett genannt wird, dauert sechs bis acht Wochen. In dieser Zeit stehen der Aufbau der Eltern-Kind-Beziehung und das Kennenlernen mit dem neugeborenen Kind und seinen Bedürfnissen, wie Stillen und Trinkrhythmus oder Schlafverhalten im Mittelpunkt.

Für die Mutter kommt es in dieser Zeit neben körperlichen Rückbildungsvorgängen auch zu hormonellen und seelischen Veränderungen.

Gerne unterstütze ich Sie im Zuge der Hausbesuche in dieser Zeit und beobachte den Verlauf des Wochenbetts bei Mutter und Kind.

 

Mutter:

  • Rückbildung der Gebärmutter
  • Wochenfluss
  • Wundheilung (z.B. Geburtsverletzungen oder Kaiserschnittnarbe)
  • Stillberatung
  • Gespräche über eventuell belastendes Geburtserlebnis oder seelisches Unbehagen

 

Kind:

  • Gewichtszunahme des Kindes
  • Beobachtung des Saugverhaltens beim Stillen
  • Beobachtung bei eventuell auftretender Neugeborenengelbsucht
  • Allgemeine Entwicklung
  • Blutabnahme für PKU (bei ambulanter Geburt)
  • Hilfestellung bei Nabel- und Säuglingspflege

 

Bis zum 5. Lebenstag Ihres Babys (Tag der Geburt = Tag 0) steht ihnen täglich ein Hausbesuch zur Verfügung, unabhängig davon, an welchem Wochenbett-Tag sie das Krankenhaus verlassen. Sie können sieben weitere Hausbesuche bis zu 8 Wochen nach der Geburt in Anspruch nehmen. Ich begleite Sie gerne auch darüber hinaus, solange Sie es wünschen.

 

Ich bitte Sie, bereits in der Schwangerschaft mit mir Kontakt aufzunehmen, um mich über den errechneten Geburtstermin in Kenntnis zu setzen, da ich nur einer begrenzten Anzahl an Frauen meine Nachsorge-Leistung zusagen kann.

 

Da ich nicht mit der Krankenkasse in einem vertraglichem Verhältnis stehe, werde ich nach abgeschlossener Betreuungsdauer direkt von Ihnen bezahlt (Wahlhebammentarif). Eine anteilsmäßige Rückerstattung der Kosten wird von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, bei Zusatzversicherung können die gesamten Kosten rückvergütet werden. Gerne gebe ich Ihnen dazu genauere Auskunft.

 

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